Ein topmoderner Traditionsbetrieb

Comazo steht seit 125 Jahren für Qualitätswäsche von der Schwäbischen Alb. Über 10 Millionen Wäscheteile werden jährlich in ganz Europa verkauft. Woher der italienisch anmutende Firmenname kommt, wissen die wenigsten.

1884 begann der Kaufmann und Landwirt Conrad Maier im eigenen Wohnzimmer Stoff zu stricken. Die Adresse des frisch gegründeten Unternehmens bestimmte, wie damals üblich, der nächstgelegene Gasthof. Und schon war der Name gekürt, der das Unternehmen fortan 125 Jahre begleiten sollte: «Conrad Maier zum Ochsen» oder abgekürzt «Comazo».

Bis heute wird Comazo als Familienunternehmen geführt, die Geschäftsleitung am Hauptsitz in Albstadt besorgen Dr. Christoph Maier und Michael Nädele. Als eines der letzten deutschen Wäscheunternehmen produziert Comazo noch immer selbst: In eigenen Betrieben in Deutschland, Rumänien, Kroatien und Russland werden mit rund 550 Mitarbeitenden alle Fertigungsschritte kontrolliert. 180 Angestellte arbeiten in Deutschland.

Die Produktion erfolgt in Eigenregie als vollstufiger Betrieb mit Strickerei, Ausrüstung, Zuschneiderei, Näherei, Packerei und Versand. Das Produktionsvolumen beträgt etwa 55.000 Wäscheteile pro Tag. In der eigenen textilen Ausrüstung in Albstadt wird nach modernsten, ökologisch fortschrittlichsten Verfahren gebleicht, gefärbt und veredelt.

Ob für den Alltag, Sport, Freizeit oder die Arbeit, ein innovatives Team designt modische Wäsche mit Tragekomfort auf dem neusten Stand – und nutzt dafür die ganze Palette an Stoffen und Passformen. Zu den Abnehmern gehören nahezu alle grösseren europäischen Einzelhändler. In 27 eigenen «Herstellerverkäufen» (siehe Stores) in Süddeutschland vertreibt Comazo seine Produkte auch direkt – um so nahe wie möglich an den Endverbraucherinnen zu sein und wichtige Markterfahrung zu sammeln.