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Das Merinoschaf - mulesing free ist ein Muss!

Das Merinoschaf - mulesing free ist ein Muss!

Merinowolle Comazo Funktionswaesch mulesing free

Wolle. Sie scheidet die Gemüter. Die einen finden dicke Pullover aus Wolle super, bei anderen kratzt schon alles allein nur schon von dem Gedanken an Wolle auf der Haut. Eine der weniger kratzenden Wollsorten ist die Merinowolle. Sie stammt von dem Merinoschaf. Ursprünglich aus Nordafrika, war die Wolle des Schafes ab seinem Auftreten im Hochmittelalter in Spanien von wirtschaftlicher Bedeutung. Heute sind Australien und Neuseeland die größten Wollproduzenten der Welt.

 

Züchtung des Merinoschafes und seine Folgen

Da wir immer mehr Menschen auf der Welt werden, auch immer mehr Menschen, die Kleidung aus Wolle möchten, braucht man auch immer mehr Schafe, die die erforderlichen Wollmengen „produzieren“ können. Das Merinoschaf im Speziellen wurde dazu sehr lange gezüchtet. Heute hat es eine sehr faltige Haut, das bedeutet, es herrscht eine größere Hautoberfläche, auf der die Wolle in großen Mengen nachwachsen kann.

Problem ist nur, dass die faltige Haut am ganzen Körper auftritt, so auch am Hinterteil. Vor allem dort sammeln sich Schmutz, Urin und Kot. Durch die Körperwärme und die warme Außentemperatur sind solche Hautfalten ideale Nistplätze für Fliegen. Sie legen dort ihre Eier ab und die geschlüpften Maden fressen sich in das Gewebe des Schafes. Es kommt zu schweren Entzündungen und oft auch zum Tod des Tieres, denn meistens bleiben die Fliegenbefälle unentdeckt.

 

Mulesing - Qual und Schmerz

Um den Merinoschafen diese Entzündung und auch den möglichen Tod zu ersparen, wurde das Mulesing eingeführt. Dabei werden den Lämmern rund um das Hinterteil die Hautfalten weggeschnitten. Es soll zu einer Vernarbung dieser Bereiche kommen und somit helfen, dass sich dort keine Fliegen mehr ansammeln können.

Was sich aber nach einer schönen Methode anhört, die den Tieren weiteres Leid ersparen soll, entpuppt sich als tierquälender Akt, der keine wirklich positiven Auswirkungen hat. Bei der Verstümmelung  wird auf Schmerzmittel vollständig verzichtet, das Lamm wird so fixiert, dass es sich nicht wehren kann. Mit einer Schere wird die faltige Haut großflächig abgeschnitten. Das Lamm, das bei vollem Bewusstsein ist, bekommt alles mit.

Anschließend wird die Wunde auch nicht wieder verschlossen oder verbunden, sondern offen gelassen. Sie muss alleine heilen und vernarben. Gerade solche offenen blutenden Stellen sind jedoch perfekt für Infektionen. Was also als ein guter Schritt gegen den Fliegenmadenbefall begonnen hat, hat sehr schnell in Tierquälerei und dem Gegenteil von Helfen geendet.

 

Mulesing Free - Wolle ohne Tierquälerei

Während in Deutschland und Neuseeland Mulesing verboten ist, ist es in Australien erlaubt. Durch Proteste internationaler Tierschutzorganisationen und Boykottaufrufe gegen das Mulesing und australische Wolle haben mehrere Handelsketten bereits die Arbeit mit Farmern welche Mulesing durchführen beendet. Der Markt für Mulesing-Free Wolle ist im Moment noch sehr klein, kann aber durch das Interesse der Konsumenten schnell wachsen.

Zusammen muss an einer Lösung gearbeitet werden: Die Tierquälerei muss ein Ende haben! Es gibt bereits Alternativen, die den Schafen ein schmerzfreies Leben ermöglichen. Zum einen können Insektizide, zum anderen Impfungen angewendet werden. Ebenfalls können die gefährdeten Stellen mehrmals im Jahr gestutzt werden. Die beste Möglichkeit wäre aber eine Um- bzw. Rückzüchtung  der Merinoschafe. Durch weniger Falten wäre eine geringere Angriffsfläche für Krankheiten gewährleistet. Nur so kann die Wollindustrie langfristig gesehen funktionieren. 

 

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