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Hilfsprojekt für Uganda - Weitere Berichte von Klemens

Hilfsprojekt für Uganda - Weitere Berichte von Klemens

Hilfsprojekt für Uganda - Weitere Berichte von Klemens

Das Essen

Das Leibgericht der Ugander ist Matoke. Matoke ist eine besondere Sorte der Kochbanane, sie ist grün und wird auch grün geerntet. Die Bananen werden geschält, in Bananenblätter eingepackt und mehrere Stunden traditionell auf einem Lagerfeuer gekocht. Dabei wird sie immer wieder gewendet und zerstampft. Am Ende ist es ein gelber Bananenbrei. Dazu gibt es meist eine Erdnusssoße, das ist dann schon das ganze Gericht.

Es heißt, wenn es zu einem Essen keine Matoke gibt, dann ist es kein richtiges Essen. Matoke darf auf keiner Feier fehlen, egal ob es eine Verlobung ist, eine Hochzeit, ein Geburtstag oder Weihnachten.
Gegessen wird natürlich mit den Händen. Es hat nämlich etwas mit dem Geschmack zu tun, es ist sozusagen „ein Gewürz“ welches dem Essen den letzten Schliff gibt. Wird mit Messer und Gabel gegessen, so verfälscht dies  anscheinend den Geschmack. Isst man mit den Händen, so schmeckt das Essen viel besser, sagen die Ugander.

Poscha ist ein weiteres Gericht, welches auch zur Tageskarte gehört. Es ist ein aus Reis gewonnener Brei. Dazu gibt es Bohnen mit Soße. Dieses Gericht essen vor allem ärmere Familien. Es ist ein sehr einfaches Essen, enthält jedoch sehr viele Vitamine.

Fleisch wie Hühnerfleisch, Schweinefleisch oder Rindfleisch, gibt es eigentlich nur zu besonderen Anlässen. Dann gibt es meistens noch Reis mit Gemüse als Beilage. Zusätzlich zu der Matoke. :-)

Youth Club

Ich werde um 8 Uhr abgeholt und wir machen uns mit dem kleinen Bus auf nach Butende, etwa eine halbe Stunde von Masaka entfernt. Heute ist mal wieder ein besonderer Tag, denn alle Jugendgruppen aus der Diozese Masaka kommen zusammen und es wird gefeiert.

Begonnen wird natürlich mit einer Messe. Diese unterscheidet sich jedoch von einer herkömmlichen, denn der Pfarrer schreit laut in sein Mikrofon rein und die Menge fängt an begeistert zu klatschen und zu jubeln. Wieder mal in Luganda und ich verstehe nur einzelne Wörter. Für mich hat das ganze etwas von einem Wahlkampf. Immer wenn der Pfarrer es geschafft hat die Menge zu begeistern, dreht er sich um, sammelt neue Kraft, wischt sich den Schweiß von der Stirn und fängt wieder an in das Mikrofon zu schreien.

Nach der Messe fangen die Vorführungen der einzelnen Jugendgruppen an. Eine Gruppe führt einen traditionellen Tanz auf. Es wird angefangen zu trommeln, immer schneller und lauter, gleichzeitig bewegen die Tänzer ihre Hüfte und Arme und jeder fängt, an  in einem hohen Ton zu Rufen.

Comazo Uganda Hilfsprojekt

Eine weitere Gruppe führt Hipp Hop auf und eine andere Gruppe spielt ein kleines Theaterstück.Das Stück beginnt mit vier Menschen, einer von ihnen heißt "all of you". Ein weiterer kommt mit einem Tablett mit 4 Bechern und 4 mit Essen beladenen Teller dazu. Die 4 fragen für wen das Essen sei und er sagt  „all of you“. Derjenige, der so heißt, nimmt das Tablett an sich und gibt nichts ab. Nachdem er alles aufgegessen hat, stellt sich heraus, dass es nicht nur für ihn war, sondern auch für die anderen, welche nun sehr sauer auf "all of you" sind.

Zum Lunch gibt es natürlich Matoke mit Erdnusssoße, aber auch Fleisch und Reis mit Gemüse. Nach dem Essen wird laut Musik gespielt und jeder kann tanzen.

3 Stunden später ist Schluss, denn es gibt keinen Strom mehr. Es steht kein Generator zur Verfügung und somit ist das Event beendet. Doch trotz des abrupten Endes sind alle sehr zufrieden.

 

Lesen Sie über Klemen´s Alltag im Adrian Kindergarten und den Verkehrsmitteln in Uganda.

Themen - protect 

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