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Einblicke in die Innatex September 2020

Einblicke in die Innatex September 2020

Einblicke in die Innatex September 2020

HEUTE IM INTERVIEW: Frau Götz über die INNATEX Messe im Corona-Jahr

Vom 5. bis zum 7. September 2020 war unser comazoIearth- Verkaufsteam wieder auf der „Internationalen Messe für Naturtextilien“ vertreten. Wie die Messe unter all den Corona-Auflagen abgelaufen ist, erfahrt ihr in unserem Interview.

Hallo Frau Götz, schön, dass Sie sich erneut die Zeit nehmen unsere Fragen zur vergangenen Innatex zu beantworten. Hatten Sie denn noch Glück mit Ihrem gewohnten Hotel?

Oh je, nein, tatsächlich mussten wir uns kurzfristig noch nach einer Alternative umschauen, da unser gewohntes Hotel nach wie vor aufgrund der Corona-Situation an Wochenenden geschlossen war. Mit unserem „Ausweichhotel“ hatten wir jedoch wirklich Glück, waren sehr zufrieden, und wollen dieses somit auch für die Zukunft beibehalten. Letztlich war der erzwungene Wechsel somit durchaus positiv für uns. Jedoch ist uns auch in diesem Haus aufgefallen, dass die Belegung derzeit wirklich sehr dünn ist. Dier Korridore waren fast menschenleer; die Hotels leiden augenscheinlich also alle unter weniger Geschäftsreisenden und Touristen.

Wie war die Innatex so allgemein?

Die Messe war erwartungsgemäß insgesamt weniger frequentiert als sonst im Sommer, sowohl auf Ausstellerseite, also auch auf Besucherseite. Alle, die jedoch teilgenommen haben bzw. gekommen sind, wollten ganz klar ein Zeichen setzen: Es geht weiter – mit oder ohne Corona.

Wie war die Stimmung auf der Messe?

Ich würde die Stimmung als eher verhalten bezeichnen, dem geschuldet, dass einfach weniger los war. Das wuselige Treiben, wie wir es kennen, hat leider nicht stattgefunden. Auflockernde und für Besucher interessante Rahmenveranstaltungen mussten ja auch entfallen, so gab es zum Beispiel keine Ausstellungsfläche im Eingangsbereich (TrendArea), bei der wir auch immer unsere Neuheiten zeigen, und anderes, wie Modenschau, Info-Talks, etc. musste ebenfalls entfallen. Das war schade… Wir wollen jetzt aber mal nicht jammern. Die Besucher und Kunden, die da waren, haben sich mit uns gefreut, dass endlich wieder ein „Face to Face“-Kontakt möglich war. Letztlich ist das persönliche Gespräch und auch das Sehen und Fühlen von Ware unersetzlich und tut dem Verkauf sehr gut. So haben wir natürlich auch etliche Messe-Aufträge geschrieben…

Haben sich alle Kunden im Vorfeld bei Ihnen angemeldet? Kam es zu Verzögerungen bei den festgelegten Terminen?

Ja, der Großteil unserer Kunden hat im Vorfeld der Messe einen Termin mit uns vereinbart. Da die Kunden überall recht schnell durchkamen, waren sie zu 95% auch pünktlich. Das war für uns auch wichtiger denn je, da wir seitens der Messe eine klare Vorgabe einer maximalen Personenzahl an unserem Stand hatten, die bei 5 Personen lag. Uns abgezogen, durften also maximal drei Besucher zeitgleich bei uns am Stand sein. Das bedingte, dass wir weitere Kunden/Interessenten auch mal bitten mussten, noch eine Runde zu drehen und später nochmals wiederzukommen.

Sind die Termine anders als gewohnt abgelaufen?

Definitiv! Wir haben die Kunden schon bei „Ankunft“ an unserem Stand auf unsere Richtungsführung (Pfeile am Boden) hingewiesen und gebeten sich vor „Eintritt“ die Hände zu desinfizieren. Unsere Gespräche fanden am Tisch hinter einer Plexiglasscheibe statt. So war es doch zumindest mal erlaubt, die Maske, sonst überall Pflichtprogramm, abzunehmen und durchzuatmen. Nach jedem Besucher haben wir dann alle Flächen desinfiziert und das Ganze in einem Hygieneprotokoll mit Zeitangaben eingetragen.

Wie hat das mit dem Einbahnstraßensystem in den Hallen funktioniert?

Unsere Kunden, als auch wir selbst, fanden es an einigen Stellen eher verwirrend als zielführend. Man wollte einen Gang entlang laufen, stand dann plötzlich vor einem „Durchfahrt-Verboten-Schild“ und musste somit kurz vor dem geplanten  Ziel noch um drei Ecken gehen um dorthin zu gelangen. Aus einer Laufrichtung kommend, hat das leider auch unseren Stand tangiert, so dass wir tatsächlich weniger „Laufkundschaft“ hatten. Für die Einhaltung der ganzen Vorgaben liefen Zweier-Teams von der Messe Patrouille!

Wie war die Wahrnehmung der Messebesucher dieses Jahr? Haben Sie Feedback bekommen? Wurden alle mitgebrachten Masken verteilt?

Nun, die zuvor geschilderten Auflagen haben natürlich nicht gerade zu Jubelstürmen beigetragen, doch grundsätzlich war eine hohe Akzeptanz da, denn letztlich wusste man ja bereits im Vorfeld, worauf man sich einlässt. Da das Wetter gut mitgespielt hat und das Catering im Freien war, sehr großzügig angelegt, konnte man auch mal nach draußen, was als sehr positiv empfunden wurde. - Auf breiter Ebene war der Tenor so, dass wir wegen Corona nicht alles lassen können, sondern lernen müssen, unter bestimmten Voraussetzungen, mit dem Virus zu leben. – Wir haben unsere zur Verfügung gestellten Masken nur bedingt gebraucht, da wirklich fast alle sehr gut vorbereitet waren, also eigene Masken mitgebracht hatten und am Eingang zur Messe wurden auch schon welche verteilt.

Wie lautet Ihre Prognose für die kommende Messe?

Der nächste Termin ist bereits fix geplant:  23. bis 25. Januar 2021. Der Veranstalter ist guter Dinge, dass bis dahin hier und da eine Entspannung der Lage stattfinden wird und die Messe somit bereits wieder unter anderen Bedingungen, zum Beispiel ohne Einbahnstraßensystem, durchgeführt werden kann. Inwieweit das zutrifft, bleibt abzuwarten, ändern sich die Vorgaben, aber auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse ja permanent.

Wie auch immer: Findet die Messe statt, sind wir bestimmt wieder mit dabei!

Vielen Dank für die Einblicke in die Innatex September 2020!