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Baumwolle, gasiert

Gasierte Baumwolle ist Baumwolle, die durch ein spezielles Veredelungsverfahren eine besonders glatte und gleichmäßige Oberfläche erhält. Das sogenannte Gasieren, auch Abflammen oder Sengen genannt, wird bei Garnen oder fertigen Textilien eingesetzt, um feine, abstehende Faserhärchen zu entfernen. 

Was bedeutet „Baumwolle gasiert“?

Beim Gasieren wird das Baumwollgarn oder der Stoff für sehr kurze Zeit kontrolliert an einer Flamme oder einer anderen Wärmequelle vorbeigeführt. Die überstehenden Fasern werden dabei entfernt, ohne das eigentliche Material zu beschädigen. Dadurch entsteht eine glattere, feinere und klarere Oberfläche. 

Welche Vorteile hat gasierte Baumwolle? 

Durch das Entfernen abstehender Faserenden wirkt gasierte Baumwolle besonders ebenmäßig und hochwertig. Die Oberfläche fusselt weniger und kann sich angenehm glatt auf der Haut anfühlen. Auch das Maschen- oder Warenbild erscheint klarer und gleichmäßiger. 

Gasierte Baumwolle eignet sich deshalb besonders für hochwertige Unterwäsche, Shirts und andere körpernah getragene Textilien, bei denen ein glatter Griff und eine gepflegte Optik gefragt sind. 

Ist gasierte Baumwolle weiterhin eine Naturfaser? 

Ja. Durch das Gasieren verändert sich die Herkunft der Faser nicht. Die Baumwolle bleibt eine natürliche Pflanzenfaser – lediglich ihre Oberfläche wird durch das Veredelungsverfahren optimiert.