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Maisfaser

Als Maisfaser werden im Textilbereich häufig Fasern aus Polylactid, kurz PLA, bezeichnet. Ausgangsstoff dafür sind natürlich vorkommende Zucker, die beispielsweise aus Mais oder anderen stärke- beziehungsweise zuckerhaltigen Pflanzen gewonnen werden können. Die Faser entsteht anschließend in einem industriellen Herstellungsverfahren.

Ist Maisfaser eine Naturfaser?

Nein. Auch wenn der Ausgangsstoff pflanzlichen Ursprungs sein kann, wird die textile Faser erst durch ein technisches Verfahren hergestellt. Polylactid zählt deshalb nicht zu den klassischen Naturfasern wie Baumwolle, Hanf oder Wolle, sondern zu den biobasierten Chemiefasern.

Welche Eigenschaften kann Polylactid haben?

PLA-Fasern können leicht und formstabil sein und nehmen selbst nur wenig Feuchtigkeit auf. Je nach Garn, Stoffkonstruktion und Verarbeitung können sie für unterschiedliche Bekleidungs- und Funktionstextilien eingesetzt werden.

Ist Maisfaser automatisch biologisch abbaubar?

Nicht pauschal. Ob ein Textil aus Polylactid biologisch abgebaut werden kann, hängt von der konkreten Materialzusammensetzung und den jeweiligen Umgebungsbedingungen ab. Die Verwendung eines pflanzlichen Rohstoffs bedeutet daher nicht automatisch, dass ein fertiges Kleidungsstück unter normalen Bedingungen schnell abbaubar ist.