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Synthetische Fasern

Synthetische Fasern sind Chemiefasern, die aus künstlich hergestellten Polymeren bestehen. Die Ausgangsstoffe stammen heute überwiegend aus petrochemischen Rohstoffen, können je nach Faser jedoch auch teilweise aus biobasierten Rohstoffen gewonnen werden.

Welche synthetischen Fasern gibt es?

Zu den bekannten synthetischen Fasern gehören beispielsweise Polyester, Polyamid, Polyacryl, Polypropylen und Elasthan. Die einzelnen Faserarten unterscheiden sich deutlich in ihren Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten.

Welche Eigenschaften haben synthetische Fasern?

Synthetische Fasern können je nach Faserart beispielsweise besonders strapazierfähig, elastisch, formbeständig oder schnelltrocknend sein. Viele synthetische Fasern nehmen selbst nur wenig Feuchtigkeit auf. Wie sich ein fertiges Textil tatsächlich verhält, hängt jedoch zusätzlich von Garn, Materialmischung, Stoffkonstruktion und Verarbeitung ab.

Warum werden synthetische Fasern für Unterwäsche verwendet?

Bei Unterwäsche werden synthetische Fasern gezielt eingesetzt, um bestimmte Eigenschaften zu unterstützen. Elasthan kann beispielsweise zusätzliche Elastizität bieten, während Polyamid für feine und strapazierfähige Stoffe eingesetzt wird. Polyester kann je nach Konstruktion besonders bei Sport- und Funktionswäsche ein schnelles Trocknen und Feuchtigkeitsmanagement unterstützen.

Was ist der Unterschied zwischen synthetischen und cellulosischen Chemiefasern?

Beide gehören zu den Chemiefasern, unterscheiden sich jedoch beim Ausgangsmaterial. Synthetische Fasern bestehen aus künstlich hergestellten Polymeren. Cellulosische Chemiefasern wie Viskose, Modal oder Lyocell werden dagegen aus natürlicher Zellulose hergestellt, die anschließend industriell zu neuen Fasern verarbeitet wird.